Die Chronologie der MG Uettligen

2016

Einmal mehr dürfen wir auf ein schönes und intensives Musikjahr zurückblicken. Das Vereinsjahr 2016 war geprägt von musikalischen Perlen wie dem Unterhaltungs- und dem Kirchenkonzert. Musikalisch haben wir im vergangenen Jahr spürbare Fortschritte gemacht. Die Probearbeit und die Konzerte bereiteten durchwegs Freude und dies ist in unserem Verein spürbar. Zu dieser positiven Entwicklung hat vor allem unser Dirigent Sascha Hinni viel beigetragen.
Auch mit der Auswahl einer neuen Uniform und deren Finanzierung, der Arbeit in der Uniformenkommission, mit dem Jubiläums-OK und dem Weihnachtsmärit-OK beschäftigte uns sehr. Die Uniformenkommission hat Vorschläge ausgearbeitet, zu denen wir uns an zwei ausserordentlichen Aktivmitglieder-Versammlungen äussern, die schönste Variante auswählen und den Auftrag an den Uniformenschneider erteilen konnten. Die Beschaffung der nötigen finanziellen Mittel wurde vorangetrieben. Viele Briefe wurden verschickt, Backwaren in Uettligen und Hinterkappelen verkauft, sowie eine Haussammlung in der oberen Gemeinde Wohlen im Herbst durchgeführt.
Das Jubiläums-OK hat in den vergangenen Monaten viele Ideen zusammengetragen und den Festablauf bestimmt. Das 125-jährige Jubiläum und die Einweihung der neuen Uniform wird  vom Freitag – Sonntag, 28. – 30. April 2017 gebührend gefeiert.
Der Weihnachtsmärit Uettligen wurde zum ersten Mal von der Musikgesellschaft organisiert. Erste, kleine Änderungen wie Unterhaltung, Beleuchtung, Eingang, Aussenstände und Schopfbeizli konnten umgesetzt werden. Die Rückmeldungen der Aussteller und Besucher waren durchwegs positiv. Dem Ziel, den Märit für alle noch attraktiver zu gestalten, sind wir doch ein Stück näher gekommen.

2015

Wie auch schon Ende 2014 beschäftigte uns zu Beginn des Jahres die Suche nach einem neuen Dirigenten. Die im Januar geplante Dirigentenwahl wurde verschoben, um noch einmal nach neuen Dirigentenanwärtern zu suchen. Am 1. April schliesslich konnten wir unseren neuen Dirigenten Sascha Hinni mit grosser Mehrheit wählen. Nebst den traditionellen Anlässen Geburtstagskonzert in der Hofmatt im März sowie Unterhaltungskonzert Ende April durften wir unserer Saxophonistin, Sandra Grossenbacher, an ihrem Hochzeitsfest Mitte Mai bei schönstem Wetter ein Ständchen bringen. Eindeutig im Vordergrund stand aber dieses Jahr die Durchführung des Amtsmusiktags in Uettligen. Nach ca. 2-jähriger Vorbereitungszeit war es dann am 12./13. Juni soweit. Das Festzelt stand schon seit einer Woche auf dem Viehschauplatz, die Bar im Landi-Schopf war eingerichtet, das Reberhaus für die Konzertvorträge vorbereitet und die Zimmer im Schulhaus als Instrumentendepots ausgeschildert. Dank der guten Planung durch das OK unter dem Vorsitz von alt-Gemeindepräsident Christian Müller, lief alles wie am Schnürchen. Obwohl die Belastung für einzelne Personen enorm war, herrschte unter den Helfern eine sehr gute Stimmung und die Gäste wurden ohne grössere Wartezeiten durch freundliches Personal bedient. Auch der Zeitplan der verschiedenen Vorträge konnte sehr gut eingehalten werden und somit konnte das gesteckte Ziel, zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen, voll erreicht werden. Der Musiktag (und das Ständli am Schulfest) war zugleich der letzte Einsatz unseres bisherigen Dirigenten Guido Kunz, der die Musikgesellschaft während der letzten 6 ½ Jahre geleitet hatte. Nach den Sommerferien starteten wir am 12. August mit der ersten Probe unter der neuen Direktion von Sascha Hinni. Neue Stücke für das Konzert und Theater wurden einstudiert und für das Geburtstagskonzert im Altersheim Ende Oktober mussten Stücke aus dem Repertoire "aufpoliert" werden. Am 12./13. September durfte die Musikgesellschaft auf ihrer wohlverdienten Musikreise u.a. eine Führung in der Feldschlösschen Brauerei in Rheinfelden und eine Greifvogelschau in Steinen (Deutschland) geniessen. Nach intensiver Probearbeit konnten wir unserem Publikum Mitte November ein schönes Konzert bieten und mit einem lustigen Theaterstück, aufgeführt von der MGU-Theatergruppe, die Leute zum Lachen bringen. Ende November dann bewirteten wir im Reberhaus die Besucher des Weihnachtsmärit Uettligen mit Märitsuppe, Sandwich, Kaffee und Cake. Schliesslich liessen wir das Vereinsjahr mit dem traditionellen Schlussabend im Reberhaus ausklingen. An diesem Anlass durften wir nochmals unserem Veteranen Fritz Neuenschwander (Kant. Ehrenveteran) und unserer ersten Veteranin, Christine Grossenbacher (Kant. Veteranin), sowie Fritz Lanz (80-jährig) gratulieren.

2014

Auch dieses Jahr war der erste Anlass nach der Hauptversammlung im Januar das erste der beiden Geburtstagskonzerte im Altersheim Hofmatt Mitte März. Ende April dann, führten wir zum dritten Mal (nach 2010 und 2012) ein Dîner Dansant durch. Dieses Mal mit einem feinen Essen der Metzgerei Aeschlimann. Leider war die Anzahl der Gäste am Freitag eher enttäuschend und am Samstag gerade zufriedenstellend. Nebst der Mithilfe am Senioren-Essen und dem Hochzeitsständli für unseren Saxophonisten Stefan Baumgartner spielten wir auch wieder, bei schönstem Wetter, am 21. Juni am Fête de la Musique in Uettligen. Nach vielen Jahren Pause machte die Musikgesellschaft am 3. Juli wieder einmal am Schulfest Uettligen mit. Wir gaben ein ca. halbstündiges Platzkonzert auf dem Schulhausplatz und spielten damit auch wieder einmal draussen für die Bevölkerung von Uettligen. Am letzten Juliwochenende führten wir dann unsere traditionelle Burggraben-Chilbi durch. Da einige Absenzen zu verzeichnen waren, war die Belastung der Anwesenden entsprechend noch höher als sonst und es stellte sich wieder einmal die Frage, ob wir diesen enormen Aufwand in Zukunft noch betreiben wollen. An der Mitgliederversammlung im November wurde schliesslich nach einigen Diskussionen beschlossen, die Burggraben-Chilbi in Zukunft nicht mehr durchzuführen. Ende August gab unser Dirigent bekannt, dass er auf Mitte 2015 sein Amt nach reiflicher Überlegung und aus nachvollziehbaren Gründen niederlegen werde. Deshalb wurde schon bald eine Kommission zusammengestellt, die sich mit der Suche eines neuen Dirigenten beschäftigte. Im Herbst standen noch das Ständli anlässlich der Einweihung eines neuen Tanklöschfahrzeugs der Feuerwehr, das zweite Geburtstagskonzert in der Hofmatt sowie das Betreiben des Märitbeizlis am Weihnachtsmärit auf dem Programm. Am ersten Dezemberwochenende waren dann gemäss zweijährigem Turnus wieder die Konzerte in der Kirche Wohlen dran, an welchen dieses Jahr die Starterband der Musikschule Region Wohlen mitwirkte. Das Programm stand unter dem Motto "Original Blasmusik Kompositionen" und als Höhepunkt wurde die Komposition "The Academic Waltz" für Blasmusik und Orgel uraufgeführt. Nach dem traditionellen Schlussabend wirkten schliesslich am 12. Dezember noch einige Bläser an der Dorfweihnacht mit.

2013

Nebst dem traditionellen Geburtstagskonzert im Altersheim Hofmatt stand dieses Jahr im April wieder ein Unterhaltungskonzert auf dem Programm. Unter dem Motto "Zeitreise" spielten wir Stücke der verschiedensten Stilrichtungen. Erstmals konnten die Gäste schon vor dem Konzert (ab 18:30 Uhr) bei uns im Reberhaus zu Abend essen und anschliessend das Konzert geniessen. Der Amtsmusiktag fand dieses Jahr in Utzenstorf statt. Am ersten Augustwochenende führten wir ein weiteres Mal unsere Burggrabenchilbi durch und am 7. und 8. September pflegten wir die Kameradschaft während einer zweitägigen Musikreise. Der Aufenthalt mit Bauern-Olympiade und Mittagessen auf dem Rütihof (Gränichen AG) sowie Luzern mit dem Gletschergarten etc. wird uns sicher in guter Erinnerung bleiben. Das Konzert und Theater Mitte November war geprägt von klassischen Stücken der Komponisten Rossini, Wagner, Bizet und vorallem von Giuseppe Verdi, der vor 200 Jahren geboren wurde. Auf das sehr anspruchsvolle Konzert folgte ein nicht weniger anspruchsvolles Theater, aufgeführt durch die Theatergruppe der MGU. Am letzten November-Wochenende fand wieder der Weihnachtsmarkt im Reberhaus statt, an welchem wir das Märit-Beizli führten. Schliesslich fand dann im Dezember noch unser Schlussabend statt, an welchem wir und unsere Partner/innen gleich von 6 unserer Kameraden, die in diesem Jahr etwas zu feiern hatten, zum Nachtessen eingeladen wurden.

2012

In diesem Frühling führten wir anstelle des traditionellen Unterhaltungskonzerts zum zweiten Mal ein Dîner Dansant in der Mehrzweckhalle Ortschwaben durch. Da unglücklicherweise am gleichen Datum noch andere Tanzanlässe in der Region stattfanden, hatten wir bis kurz vor dem Durchführungstermin nur wenige Anmeldungen. An einer Abstimmung im Verein wurde aber dann beschlossen, dass der Anlass trotzdem durchgeführt werden soll. Wie schon zwei Jahre vorher war es wieder etwas ganz Besonderes, für unsere Gäste zum Tanz aufzuspielen. Im Mai und Juni waren dann wieder die gewohnten Anlässe auf dem Programm. Weil in Säriswil die Schule geschlossen wurde, fand auch die Umrahmung des Schulfests durch die MGU dieses Jahr zum letzten Mal statt. Ende August, nach der Burggrabenchilbi, nahmen wir wieder einmal an der Marschmusikparade in Burgdorf teil, wo wir unseren Auftritt gerade noch vor dem grossen Regen hatten. Das anschliessende Fest fiel leider buchstäblich ins Wasser. Anfang September hatten wir dann beim Musigbrätle bei Aeschlimanns doch noch Gelegenheit gemütlich zusammen zu sitzen. Musikalisch beendeten wir das Jahr mit zwei Konzerten unter dem Motto "Märchenmusik" in der Kirche Wohlen, unter Mitwirkung von Gaby Rabe als Märchenerzählerin.

2011

Nachdem die MGU das Musik-Jahr (wie immer in den letzen Jahren) im März mit dem Geburtstagskonzert in der Hofmatt begonnen hatte, stand Ende April das Unterhaltungskonzert auf dem Programm, dieses Jahr mit "Musig us der Schwiiz". In den folgenden Wochen bereiteten wir uns auf das Eidgenössische Musikfest in St. Gallen vor. Nach dem Amtsmusiktag in Bätterkinden führten wir zwei Wochen vor dem EMF zusammen mit der Musikgesellschaft Krauchthal und der Harmoniemusik Burgdorf im Reberhaus ein Vorbereitungskonzert durch. Am Eidgenössischen Musikfest traten wir in der 3. Stärkeklasse an und erreichten beim Aufgaben- und beim Selbstwahlstück ein eher mässiges Resultat, hingegen bei der Marschmusik schnitten wir gut ab. Nach der alljährlichen Burggraben-Chilbi und dem Auftritt am Hornusserfest in Kirchlindach war Mitte November wieder ein Konzert und Theater an der Reihe. Das Theater trug den Titel " Big Brother spezial" und stand erstmals unter der Regie von Marcel Brunner.

2010

In diesem Jahr sollte im Frühjahr etwas ganz besonderes geboten werden. Die MGU führte zusammen mit dem Rössli-Wirt Säriswil ein Dîner Dansant in der Mehrzweckhalle Ortschwaben durch. Unter der Moderation von Mr. Evergreen (Martin Brawand) spielte die MGU in drei Blöcken ca. 20 Unterhaltungsmusik-Stücke, zu welchen getanzt wurde. Für diesen Anlass wurde aus vorwiegend jüngeren Mitgliedern der MGU eine Big Band zusammengestellt, die auch einen Block à ca. 7 Stücken zum Besten gab. Zwischen den Tanz-Blöcken wurde den Gästen ein feines Essen aus der Rössli-Küche serviert. Mitte Juni nahmen wir am Amtsmusiktag in Krauchthal teil, wo es glücklicherweise während der Marschmusik und dem Gesamtchor gerade nicht regnete. Auch eine Woche später, am Schulfest Säriswil regnete es und das Programm wurde auf ein Ständchen in der Turnhalle reduziert. An der Burggraben-Chilbi hatten wir sehr viele Besucher, obwohl auch hier das Wetter gemischt war. Anfang Dezember führten wir dann unter Mitwirkung der Bläserband der Musikschule Region Wohlen und mit den "Swiss Highland Pipers" als Gastformation die Konzerte in der Kirche Wohlen durch.

2009

Unter der neuen Leitung unseres bestens bekannten Guido Kunz führten wir Ende April unsere Unterhaltungskonzerte unter dem Motto "Elemente" durch. Weil in diesem Jahr das Kantonale Musikfest (Büren a. A.) stattfand, wurde kein Amtsmusiktag durchgeführt. Die MGU spielte aber wie gewohnt am Fête de la musique und am Schulfest Säriswil. Die Burggrabenchilbi fand am Wochenende vom 31. Juli / 1./2. August statt. Trotz 1. Augustfeier kamen recht viele Leute an die Chilbi. Leider verliessen viele davon den Platz, um das Feuerwerk auf dem Gurten zu bestaunen und kamen nachher nicht mehr zurück. Anfang September fand dann die eintägige Musikreise quer durch den Jura statt. Mitte November schliesslich, war in diesem Jahr wieder ein Konzert und Theater an der Reihe. Das Theater trug den Titel "schlafe im Stroh" und stand unter der bewährten Regie von Hans-Ulrich Wiedmer.

2008

Auch dieses Jahr stand wieder ein Unterhaltungskonzert im Frühling auf dem Programm, diesmal unter dem Motto "Die Musik zum Film". Im Mai nahmen wir dann gleich an zwei Musiktagen teil: An demjenigen unserer Nachbarsgesellschaft, der MG Hinterkappelen-Wohlen, die ihren Musiktag in Murzelen durchführte und am Amtsmusiktag in Münchenbuchsee. Da in diesem Jahr die Musikgesellschaft Wahlendorf an unserem Burggraben-Chilbi-Datum ihr 100-jähriges Bestehen feierte und wir auch an diesem Anlass teilnahmen, führten wir ausnahmsweise die Chilbi am ersten Juni-Wochenende durch. Nach dem 2. Geburtstagskonzert in der Hofmatt schlossen wir das Jahr turnusgemäss mit zwei Konzerten in der Kirche Wohlen ab.

2007

Nach dem obligaten Geburtstagskonzert im Altersheim Hofmatt stand Ende April das Unterhaltungskonzert unter dem Motto "That's Entertainment" unter unserem neuen Dirigenten Stefan Hess auf dem Programm. Nach dem Amtsmusiktag in Burgdorf und dem Ständli am Fête de la musique war als nächstes die traditionelle Burggraben-Chilbi an der Reihe. Anfangs September fand wieder einmal eine Vereinsreise statt. Diesmal ging es in die Innerschweiz, wo wir Zeit hatten, die Kameradschaft zu pflegen. Musikalisch schlossen wir das Jahr mit drei Aufführungen unseres Konzert und Theaters Mitte November ab.

2006

Das Unterhaltungskonzert im Frühling stand dieses Jahr unter dem Motto "Musical / Broadway" und wurde durch die Mitwirkung von Beatrix Walther (Gesang) und Line Gaudard (Harfe) bereichert. Im Juni nahmen wir am Eidgenössischen Musikfest in Luzern teil, wo wir nebst der Musik auch die tolle Ambiance Luzerns genossen. Die Burggraben-Chilbi fand, wie in den letzten Jahren gewohnt, Anfang August statt. Leider war das Wetter kalt und regnerisch. Da unser Dirigent, Daniel Schädeli beim Sinfonieorchester Bern eine Festanstellung bekam, kündigte er als Dirigent der MGU schon frühzeitig auf Ende Jahr. Der neu gebildete Dirigentenausschuss suchte einen neuen Dirigenten und nach diversen Gesprächen und Probedirigieren konnten wir bereits im Oktober Stefan Hess zum neuen Dirigenten der MGU wählen. Der musikalische Abschluss des Jahres machten wir dann anfangs Dezember mit zwei klassischen Konzerten in der Kirche Wohlen unter Mitwirkung der Starter- bzw. Bläserband der Musikschule Region Wohlen.

2005

Das Jahr begann mit unserem neuen Dirigenten Daniel Schädeli. Wir führten ein Unterhaltungskonzert mit dem Titel "Musik von Wien bis Kiew" und im Herbst ein Konzert und Theater durch.

2004

Das zweite Unterhaltungskonzert stand an. Diesmal unter dem Motto „Helden, Namen, Persönlichkeiten der Schweiz“. Das Kirchenkonzert wird vielen in Erinnerung bleiben. Mit der Bläser- oder Starterband begannen die Konzerte, im Anschluss trat die MGU auf. Im Programm waren ausschliesslich Kompositionen vorhanden, die wir in den letzten 10 Jahren unter der Leitung von Manfred Walther einstudiert und/oder aufgeführt hatten.

2003

Durch eine Gruppe aus jungen Aktivmitgliedern wurde ein neues Konzept für die Frühlingskonzerte ausgearbeitet, viel Energie hat auch unser Dirigent Manfred Walther aufgewendet. Das Frühlingskonzert wurde also neu Unterhaltungskonzert genannt und beinhaltet nebst abwechslungsreichem Musikstil Unterhaltung zwischen oder sogar während den Kompositionen. Gleichzeitig entschied man sich für eine neue Programmgestaltung. Die Aussenseite der Programme sieht seither immer identisch aus. Das erste Unterhaltungskonzert fand unter dem Motto „Musikalische Weltreise“ statt. Es war ein Erfolg!

2002

Dieses Jahr waren Konzerte mit Befreundeten Musikgesellschaften angesagt. Das Frühlingskonzert wurde im Reberhaus Uettligen gemeinsam mit der MG- Wahlendorf durchgeführt. Das Kirchenkonzert im Dezember mit der MG- Hinterkappelen- Wohlen.

2001

Am 23. Juni nahmen wir am Eidgenössischen Musikfest in Freiburg teil. Insgesamt waren 430 Musikvereine am Fest dabei. Die Marschmusikdemonstration gelang sehr gut. Mit 105 Punkten (max. 108) erreichten wir von 76 Vereinen den 8. Rang in der 2. Stärkeklasse. Die Musikgesellschaft Uettligen erhält eine Homepage. R. Zürcher gestaltet eine Homepage und schaltete diese im August auf. Weil der traditionelle Chilbiplatz der Burggraben Chilbi vom Sturm Lothar verwüstet wurde, verlagerten wir unsere Chilbi um etwa 300 m nördlich vor das ehemalige Schützenhaus Uettligen. Nebst dem Schützenhaus, das als Bar diente, konnte davor ein kleineres Festzelt aufgestellt werden, so dass auch bei schlechter Witterung am Standort festgehalten werden konnte. Das Konzert und Theater im November fand zusammen mit der Bläserband der Musikschule Wohlen statt. Der Zuschauerandrang war so gross, dass vier Reihen Stühle zusätzlich bereitgestellt werden mussten.

2000

Im September ging die Musikgesellschaft auf eine Vereinsreise ins Elsass (F). Der erste Halt war in Colmar, wo die Musikgesellschaft Uettligen ein Platzkonzert gaben. Anschliessend wurde die Stadt besichtigt. Im Dezember wurde in Wohlen und Ostermundigen ein Kirchenkonzert gemeinsam mit der Musikgesellschaft Ostermundigen abgehalten.

1999

Im Mai kam es zu einem gemeinsamen Konzert mit der Trachtengruppe Wohlen in der Kirche Wohlen. Das Jahrhundert wurde mit einem Konzert und Theater im Reberhaus abgeschlossen. Das Konzert unter dem Motto „Für jeden etwas“ kam beim Publikum sehr gut an.

1998

Der 7. Amtsmusiktag in Uettligen fand statt. Das Freitagabend- Programm wurde einem Management übergeben, dieses organisierte in der Festhalle die Polo Hofer- und die Jimy Hofer Band. Zusätzlich war Jüre Hofer hinter unserer Bar engagiert. Im September wurde die Burggrabenchilbi versuchsweise gestrichen, (häufige Wetterprobleme) und stattdessen gab es einen Risottoplausch im Reberhaus.

1997

Samuel Schädeli wird zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt! Dies nachdem er 62 Jahre in vielen Funktionen der Musikgesellschaft gedient hat. Im August ging der Verein auf eine Musikreise nach Engelberg.

1996

Das diesjährige Muttertagskonzert wurde mit einer weiteren Uniformenweihe kombiniert. Die neuen „Uettliger“ Uniformen gefielen sehr. Nach 32 Jahren wurde wieder einmal das Eidgenössische Musikfest besucht, dies in Interlaken. In der II. Stärkeklasse wurden wir von 39 Teilnehmern mit dem 6. Rang belohnt!

1995

Zusammen mit dem Orchester der Musikschule Wohlen, luden wir zu einem Muttertagskonzert ein. Die Musikgesellschaft wollte jeder Mutter eine Rose schenken, doch mit 150 Stk. hatten wir viel zu wenig!

1994

Das erste Mal führte die Musikgesellschaft den “Veteranentag“ der Veteranen Vereinigung Landesteil Mittelland in Uettligen durch. Ein Matinéekonzert, zusammen mit der MG Habstetten, fand im Kursaal Bern statt. Nach neun Jahren übergab der Dirigent Ueli Michel, anlässlich der Burggraben- Chilbi, die Direktion dem 23-jährigen Manfred Walther aus dem eigenen Verein.

1993

Nachdem sich der Arbeitermusikverband aufgelöst hat, traten zwei Arbeitermusiken dem Amtsmusikverband Fraubrunnen und Umgebung bei. Somit nahmen am Amtsmusiktag erstmals die Arbeitermusiken Burgdorf und Münchenbuchse teil. Nach sechs Jahren hatte die Musikgesellschaft wieder die Möglichkeit, ein Konzert und Theater durchzuführen.

1992

100 Jahre Musikgesellschaft Uettligen! Das Hundertjahr- Jubiläum wurde im Februar, zusammen mit der MG Wahlendorf, in einem Gemeinschaftskonzert eröffnet. Im Juni wurde das Blasorchester Amati aus der Tschechoslowakei engagiert, um in Uettligen zu spielen. Das Blasorchester hatte 1986 und 1987 den europäischen Wettbewerb in Kerkrade (NL) gewonnen. Die eigentliche Jubiläumsfeier mit der Fahnenweihe fand im September statt. Die Ehrenmitglieder Robert Künzli und Samuel Schädeli schenkten der Musikgesellschaft die Fahne, Wert ca. Fr. 8´000.- ! Ein glanzvoller Abschluss des Jubiläumsjahres fand im Dezember in der Kirche Wohlen statt.

1991

Das erste Konzert im Reberhaus Uettligen stand bevor. Es war ein Matinéekonzert, welches sie zusammen mit der MG Hinterkappelen – Wohlen durchführten. Eine  Reise nach Winnenden rundete das Vereinjahr ab. Es wurde die Anschaffung einer neuen Vereinsfahne beschlossen.

1990

Das Kulturzentrum in Uettligen, das so genannte „Reberhaus“ wurde eröffnet. Nach zwei ein halb Jahren proben im Restaurant Schmiede wurde das „Reberhaus“ eingeweiht. Der Name kommt vom ursprünglichen Besitzer, es diente der Familie Reber über mehrere Generationen als Bauernhaus. Von da an konnten die Vereine aus Uettligen und Umgebung das Vereinslokal kostenlos benützen.

1989

Wieder einmal stand ein Kantonales Musikfest auf dem Programm. Dieses Mal in Langenthal. Wir nahmen in der 2. Stärkeklasse teil. Erfolg konnten wir mit dem “Uettliger- Marsch“ von Kurt Weber verbuchen. Mit 107 Punkten wurden wir von 25 Gesellschaften im zweiten Rang eingeordnet!

1988

Erneut wird ein besonderer Tonträger aufgenommen. Es wurde eine Musikkassette mit dem Landi-Marsch, dem Uettliger- Marsch und dem von unserem Dirigenten U. Michel komponierten Jowy-Marsch bespielt. Die MGU hat im Restaurant Schmiede in Uettligen ein neues Probelokal bezogen.

1987

Das Jahr begann wieder einmal mit einem Matinée-Doppelkonzert im Kursaal Bern. Diesmal mit Oberländer Kameraden, dem Musikverein Spiez. Als Uraufführung durfte die Musikgesellschaft den „Landi-Marsch“ darbieten. Dieser wurde im Auftrag des Verbandes Landwirtschaftlicher Genossenschaften VLG für die älteste Landi, der Landi Uettligen, von Jakob Bieri komponiert. Im November fand das letzte Konzert und Theater im Lindensaal statt.

1986

Es wurden viele schöne und anspruchsvolle Stücke für das Kirchenkonzert eingeübt, so entschloss man sich für ein Probe- Weekend an der Lenk.

1985

Dies war ein Jahr mit ausserordentlich vielen Anlässen: zum 6. Mal Amtsmusiktag in Uettligen, Fest zur Neuinstrumentierung, Dirigentenwahl, 800- Jahrfeier von Uettligen und die Vereinsreise nach Mendrisio. Als neuer Dirigent wurde Ulrich Michel gewählt. Sorgen bereiteten dem Verein der Verkauf und der Umbau des Restaurants „Linde“. Seit vielen Jahren war dies das Übungs- und Konzertlokal der Musikgesellschaft.

1984

Anlässlich der gelungenen Sammelaktion, erhielten sämtliche Spenderinnen und Spender ein grosses „Merci“ an einem Turnhallenkonzert mit freiem Eintritt im   November. Die Bestellung von 41 Instrumenten wurde vollzogen. Gesamtbetrag:  Fr. 136´000.-

1982

Mitte Mai wurde der Meilenstein mit der Innschrift „Winnenden 360 Kilometer“ im Dorfzentrum von Uettligen feierlich gesetzt. Der Stein ist ein Geschenk der Stadtkapelle Winnenden, für 24 Jahre Treue und Freundschaft. Dank einer erfolgreichen Sammelaktion von  Fr. 100`000.-  konnte die beschlossene Neu-Instrumentierung zügig durchgeführt werden.

1981

Der Höhepunkt der öffentlichen Anlässe war die Reise nach Winnenden. Die Stadtkapelle feierte das 60-jährige Jubiläum und die oberschwäbische Stadt Winnenden ihr 800-jähriges Bestehen. Unvergesslich bleibt sicher allen Beteiligten der historische, sehr lange Umzug bei schmachtender Hitze, am Sonntagnachmittag. Als Geschenk von der Stadtkapelle Winnenden erhielten wir einen Meilenstein mit der Innschrift: „Winnenden 360 Kilometer“.

1980

Etwas Einmaliges stand bevor, die dramatische Fantasie „Titanic“ und andere Musikstücke der Musikgesellschaft Uettligen sollten auf eine Langspielplatte aufgenommen werden. Am 26./27. Januar war es nun soweit. Die gesamte Musikgesellschaft reiste mit dem Car nach Allschwil BS, wo sie mit den Tonaufnahmen begannen. Nach zwei Tagen war das gelungene Werk vollendet. Kurz nach der Plattenaufnahme legte Werner Geiser den Dirigentenstab nach 35 Jahren nieder. Auf die HV reichte der Fähnrich Ernst Brunner, der seit 50 Jahren die Fahne dem Verein voraus trug, die Demission ein.

1979

Das Jahr wurde mit dem Matinée-Doppelkonzert, gemeinsam mit der Musikgesellschaft Suberg-Grossaffoltern, im Kursaal Bern eröffnet. Im gleichen Jahr fand auch das kantonale Musikfest in Ostermundigen statt. Wir konkurrenzierten in der 1. Stärkeklasse. Mit dem Marschstück „Ernst-Bieri-Marsch“ von R. Boggio  erreichten wir mit 48 Punkten den ersten Rang!

1978

Der Höhepunkt des Jahres war das Kreismusikfest in Winnenden, zu dem wir für drei Tage eingeladen wurden. Das von uns gespielte Aufgabenstück Cordoba von Halmut Haase-Altendorf gelang uns gut. Der deutsche Experte schrieb damals in seiner Kritik: „Summa summarum eine fantastische und brillante Wiedergabe der Komposition. … Eine Bravourleistung! Sie haben Ihr Heimatland würdig vertreten."

1977

Am 22. Mai besuchten wir den Amtsmusiktag in Bätterkinden. Dort durften wir mit dem Konzertmarsch “Potex“ von Karel Padiviar, bearbeitet von E. Bader, eine Uraufführung vornehmen.

1976

Das Jahr begann mit dem Matinée-Doppelkonzert mit der befreundeten MG Suberg-Grossaffoltern in der Konzerthalle des Kursaals Bern. Der Erfolg war überwältigend, wir durften den Anlass bei vollbesetztem Haus durchführen.

1973

Bereits im Januar wurde die Anfertigung der neuen Uniform, bei der Firma Schopfer in Seftigen, in Auftrag gegeben. Mit einem dreitägigen Fest im September bei dem die Musikfreunde aus Winnenden teilnahmen wurde die schmucke Uniform eingeweiht. Am Sonntag wurde das Fest morgens um 0700  Uhr mit einer „Turmmusik“ auf dem Silo der “Landi“ eröffnet. Am Amtsmusiktag in Lyssach spielten wir als Wettstück „Das grosse Tor von Kiew, Bilder einer Ausstellung“ von M. Musorgski/St. Jäggi. Der Experte E. Wolf meinte dazu: Dieser Vortrag bildet den Höhepunkt der Darbietungen! Seit diesem Jahr waren in der Musikgesellschaft das Erste Mal auch die Frauen vertreten.

1972

Der Vorstand war das ganze Jahr mit der Neuuniformierung beschäftigt und  veranlasste eine öffentliche Sammlung. Diese fand einen sehr erfreulichen Abschluss.

1971

Zum fünften Mal wurde der Musiktag in Uettligen durchgeführt. Als Gastvereine waren auch die Musikgesellschaften von Frauenkappelen und Hinterkappelen-Wohlen dabei. Die mächtig klingenden Gesamtchorstücke wurden auf dem Vorplatz der Schulanlage gespielt. Die Wettstücke wurden in der Turnhalle von R. Boggio beurteilt. Am 2. Juli reiste die Musikgesellschaft mit Angehörigen zum 50-Jahr-Jubiläum nach Winnenden.

1967

Der Höhepunkt des Jahres war das 75- Jahr Jubiläum der Musikgesellschaft. Dies wurde mit viel Musik gefeiert. Als Gastvereine wurden die Stadtkapelle Winnenden sowie die Musikgesellschaften Hinterkappelen- Wohlen, Frauenkappelen, Wahlendorf und Jegenstorf eingeladen.

1966

Im Juni besuchten 372 Musikvereine das Eidgenössische Musikfest in Aarau. Für die Musikgesellschaft Uettligen war dies der grösste Erfolg seit dem Bestehen des Vereins. In der II. Stärkeklasse wurde sie mit der Höchstnote ausgezeichnet.

1965

Wegen schlechtem Kassenbestand beschloss die Versammlung den Passivbeitrag auf Fr. 10.- zu erhöhen.

1964

Die Musikgesellschaft hat einen Höchststand von 49 Aktivmitgliedern erreicht. Musikalische Höhepunkte waren die Umrahmung der 75- Jahr Feier des Verbandes Landwirtschaftlicher Genossenschaften (VLG) im Kursaal Bern und ein Auftritt in der neu erstellten Turnhalle von Uettligen.

1963

Ein musikalisch wichtiges Jahr wurde eingeläutet. Zum ersten Mahl nahm die Musikgesellschaft am Kantonalen Musikfest in der zweiten Stärkeklasse teil. Nach dem neuen Festreglement wurden die Vereine nicht mehr rangiert, sondern mit Prädikaten ausgezeichnet. Alle vorgetragenen Stücke wurden mit dem höchsten Prädikat “Vorzüglich“ ausgezeichnet.

1962

Vereinsintern trat ein neues Problem auf. Die Mitgliederzahl stieg auf vierzig Aktive an. Dies war an und für sich eine erfreuliche Tatsache, jedoch musste für jeden Musikanten eine Uniform und ein Instrument gekauft werden. Der Verein beschloss, auf Occasionskäufe zu verzichten und eine Neuinstrumentierung vorzunehmen. Die dafür benötigten 30' 000 Franken wurden zu einem grossen Teil von Freunden und Gönnern gespendet. Somit wurden gelbe Messinginstrumente gekauft. Als bahnbrechende Neuerung sogar vier Sousaphone. Die Einweihung erfolgte mit einem grossen Fest am 7. + 8. Juni.

1960

Im November wurde das erste Kirchenkonzert in Wohlen durchgeführt. Dieser Anlass wird alle zwei Jahre durchgeführt.

1958

Der Verein beschäftigte sich mit internationalem Musikantenaustausch. So stiessen sie auf Interesse der Stadtkappelle Winnenden bei Stuttgart. Am 11. Mai durfte die Musikgesellschaft wieder den Amtsmusiktag durchführen, hierzu wurde dann auch die Stadtkappelle Winnenden eingeladen. Noch im selben Jahr trafen sich die beiden Vereine zum Gegenbesuch in der Stadt Winnenden. An der Hauptversammlung wurde beschlossen, den ältesten Dorfbewohnern ein Geburtstagsständchen zu widmen. Das heisst zum 80., 85., 90. Geburtstag und vom 91. an alle Jahre. Seit 1985 werden die Jubilare ins Altersheim Hofmatt zu einem Geburtstagskonzert eingeladen.

1957

Nebst vielen weiteren Anlässen durften die Musikanten im Dezember sogar im Radiostudio Bern bei einer volkstümlichen Direktübertragung spielen.

1955

Ein musikalischer Höhepunkt gab es am Kantonalen Musikfest in Bern.

1953

Die zur Tradition gewordene „Burggrabenchilbi“ (Fest im nahe gelegenen Wald) wurde ins Leben gerufen.

1952

In diesem Jahr versammelte sich der Verein zu 57 Proben und Anlässe. Die Mitwirkung der Musikgesellschaft Uettligen wurde immer an mehr Anlässen gewünscht.

1951

Nach 20 Jahren ohne Teilnahme an einem Musikfest, wagte sich der Verein ans Kantonalmusikfest nach Langenthal.

1950

Die Uniform wurde offiziell eingeweiht. Bald darauf starb Ehrendirigent Alexander Lobsiger, der während einundvierzig Jahren Dirigent der Musikgesellschaft Uettligen war.

1949

Bei der Bevölkerung wurde für eine neue Uniform gesammelt. Am Silvesterabend wurde die Uniform zum Ersten Mal getragen.

1945

Nach Kriegsende veranstaltete der Verein den Amtsmusiktag bereits zum dritten Mal.

1942

Der Jahrestag zum 50- jährigen Bestehen des Vereines wurde trotz anhaltendem Krieg mit drei befreundeten Musikvereinen gefeiert.

1939

Die Probearbeit wurde durch diverse Abwesenheiten von Militärdienstleistenden Aktivmitgliedern stark erschwert.

1937

Neue Vereinsstatuten wurden beschlossen. Durch den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in unserer Region kam es zu einem Unterbruch der Vereinstätigkeit.

1935

Der Amtsmusiktag wurde ein weiteres Mal im eigenen Dorf durchgeführt. Für die Aktiven, die weniger als 25 Jahre dem Verein angehörten, wurde ein Unterhaltsgeld von Fr. 5.- pro Jahr verlangt.

1933

Damit die meist leere Vereinskasse wieder etwas gefüllt wurde, organisierte die Musikgesellschaft einen Flugtag. Dieser zog aus nah und fern viele Gäste an. Die Musikkommission wurde als neues Vereinsorgan ins Leben gerufen. Sie bestand aus sieben Mitgliedern.

1931

Schlechten Probenbesuch und Unpünktlichkeit gab es auch schon damals. So räumte der Vorstand dem Dirigenten das Recht ein, heimzugehen, wenn nicht pünktlich begonnen werden konnte. Im Juli nahm die Musikgesellschaft zum ersten Mal an einem Eidgenössischen Musikfest teil.

1929

Ein wichtiges Jahr für die Musikgesellschaft. An der Hauptversammlung wurde der Beitritt zum Bernischen Kantonalmusikverband beschlossen. Zudem wurde die erste Uniform angeschafft. Die Firma Dick aus Bern vermittelte der Musikgesellschaft gebrauchte Uniformen der Stadtmusik Zug. Sie waren noch gut erhalten. Es mussten nur die Kordeln und Mützen ersetzt werden. Eine Uniform kostete Fr. 90.-  Heutiger  Preis Fr. 1' 600.- bis  Fr. 1' 700.-. So präsentierte sich die Musikgesellschaft am 7. Juni am Musiktag zum ersten Mal in einer Uniform.

1928

Am 9. September fuhren unsere Musikanten mit „Tanner Reisen“ nach Bern auf den Bundesplatz. Gemeinsam mit 25' 000 Bauern demonstrierten sie für deren Anliegen.

1926

Im Juni organisierte die Musikgesellschaft zum ersten Mal den Amtsmusiktag Fraubrunnen und Umgebung, in Uettligen. Damals half das ganze Dorf mit, damit der Tag möglichst festlich und gastfreundlich gestaltet werden konnte.

1925

Am Festumzug der landwirtschaftlichen Ausstellung in Bern traten unsere Musikanten im Burgunder und der „Zöttelikappe“ auf. Es war noch keine Uniform vorhanden.

1924

Zusammen mit neun befreundeten Gesellschaften wurde die neue Fahne eingeweiht. Damals existierte noch eine Musikgesellschaft Säriswil.

1923

Die ersten Aufzeichnungen aus diesem Jahr bezeugen, dass eine Vereinsfahne angeschafft wurde (bis 1992 aktuell). Doch schon am 3. Juni 1923 brach die Spitze der Fahne ab. Dies geschah auf der Heimfahrt vom Musiktag des Amtes Fraubrunnen aus Schalunen, als unsere Musikanten in Zollikofen frontal mit einem Auto auf der Gegenfahrbahn zusammenstiessen. Die Musikanten kamen glücklicherweise mit dem Schrecken und einigen Schürfungen davon.

1896

Aus diesem Jahr stammt das älteste vorhandene Foto. Es zeigt die Musikgesellschaft Uettligen mit einem Bestand von neunzehn Bläsern, für diese Zeit eine beachtlich grosse Besetzung.

1894

Bereits zwei Jahre nach der Gründung fand der erste Dirigentenwechsel statt. Der erst 18- jährige Landwirt, Alexander Lobsiger aus Uettligen, übernahm für die weiteren 41 Jahre (!) den Dirigentenstab.